Fuerteventura - "La Isla Tranquila"

Ajuy

Ajuy ist ein kleines abgelegenes Fischerdorf an der schroffen Westküste Fuerteventuras. Es hat 126 Einwohner (Stand: 2005). Ungefähr zwei Kilometer von Ajuy entfernt findet man die Caleta Negra - die „Schwarze Bucht“ - deren Höhlen bis zu 600 Meter weit in den Felsen hineinragen und frei zugänglich sind. Einer Erkundung der Höhlen steht also nichts im Wege und wird unbedingt empfohlen!

Der Ortsteil Puerto de la Peña ist war der Hafen der früheren Inselhauptstadt Betancuria. Der Strand von Puerto de la Peña wird aufgrund der vielen, blutigen Piratenangriffe Playa de los Muertos – Strand der Toten - genannt.

Um Ajuy findet man reichhaltige Kalksteinvorkommen. Der Kalkstein galt als besonders rein und wurde bis zur zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von hier aus verschifft. Die Brennöfen, in denen ein großteil der der Holzvorkommen auf Fuerteventura verfeuert wurde, waren noch bis ins 20. Jahrhundert in betrieb. Der Kalksteinabbau und die Kalksteinproduktion konnten zu dieser Zeit im internationalen Wettbewerb nicht mehr bestehen und wurden schließlich aufgegeben.

Ajuy - Die Caleta Negra

Ajuy - Die Caleta Negra

Weitere Bilder - Ajuy

Ajuy - Höhlen
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